Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Nordrhein e.V.

„Swimmy“ auf LV-Tour

[Freitag, 25. April 2008] 


In alle Richtungen unseres Landesverbandes. Wieder ist es an der Zeit aus den Regionen der Lehrscheinausbildung zu berichten.

Region 5

Region 5

Zwei Regionen standen bereits im Blickpunkt des Interesses. Die anderen wollten In dieser Sache nicht hinten anstehen.
Die fachlichen Inhalte sind nicht immer in der Berichterstattung gefragt. Damit Haben sich alle Beteiligten zu genüge auseinandergesetzt. Es sind die Begleiterlebnisse, die Swimmy zu manchem Schmunzeln „verführten“. Hinzu kommen die Überraschungen, aber der Reihe nach . . .

Der Weihnachtsmonat Dezember 2007 hatte es in sich. Zwei Regionen waren der Ansicht hier terminlich ihre Prüfungen  unterzubringen. D. h. kein Lametta bügeln, keine Plätzchen backen, nix is mit Geschenke kaufen -  losfahren, Eindrücke sammeln.

Anfang des Monats formierte sich die Region III unter ihrer neuen Leitung in Person Von Gerd Schütz mit 12 Teilnehmern zu Pflicht und Kür. Unter diesen Teilnehmern, gab es ihn, den Klaus! Im zarten, smarten Alter von immerhin 71 (!) Lenzen stellte er sich fromm, fröhlich, frei der Herausforderung. Wie lautet das Ergebnis? Bestanden!! Dieser Gesell schreibt Geschichte: im Mai 2007 startet die Region mit einem Doppel-Pack an Lehrgangstagen in der Sportschule Hennef.  Ein Feiertag und demzufolge ein Brückentag reduzieren die Referenten-Crew. Was macht Klaus ? Nichts leichter als das: Dann spring ich mal eben in die Bresche. Sein Thema: Humanität und das an Christi Himmelfahrt. Eine Komposition, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muß.
Lieber, lieber Klaus, wenn „Swimmy“  mal nicht weiter weiß, darf er dann anrufen ? Die Prüfung haben hier alle gemeistert und abschließend mit den Prüfern in einem Gutbürgerlichen Gasthof  in Mönchengladbach beendet. Kamerad Michael Langefeld zauberte als Trietzer vom Dienst noch eine interne Teilnahmebescheinigung für einen spontanen Ausbildungszwischenspurt aus dem Hut.
In diesem Kreis wurde der Kamerad Joachim Jöres als ehemaliger Regional-Beauftragter verabschiedet. „Swimmy“ dankt für die geleistete Arbeit!

Mitte des Monats erfolgte das Prüfungsfinale der Region V in Radevormwald unter der Leitung von Ulrike Schuh. 17 Teilnehmer wollten diesen Tag hinter sich bringen ! Es ist eine feine Sache, wenn sich beim Übernachtungswochenende schnell eine gewisse Gruppendynamik ergibt. So entwickelten die Teilnehmer des Bezirks Oberberg zügig eine Fahrgemeinschaft. Standesgemäß fuhr man mit Einsatzfahrzeug Fortan zum Seminar. Manche Lackstellen des leicht betagten Fahrzeugs konnten Problemlos dem Herbstlaub Paroli bieten im Farbverlauf von terracottarostig bis wüstensandmatt. Die Mannschaft war aber immer pünktlich da! Ein Höchstmaß (!) an Fingerfertigkeit besaß eine junge Dame im Umgang mit SMS. Die wurden noch vor der morgendlichen Nutzung der Zahnbürste abgearbeitet. Der Prüfungstag verlief solide, vormittags Theorie, nachmittags Badetag. Hier kam Dann der Hubbodenbeauftragte aus den eigenen Reihen zum Einsatz. Fehl am Platz Waren die Bedenken, dass die Prüfung ins Stocken gerät. Zu welchem Ressort gehört Eigentlich diese Beauftragung?
Im Anschluß ans Prüfungsgeschehen folgte in einem nett dekorierten Gastraum eines Örtlichen Restaurants die Übergabe des berühmten gelben „Lappens“ und verdienter Stärkung im Sinne von Speis und Trank.

Wir schreiben März 2008. Die Runde komplettiert die Region I mit ihren Prüfungsorten Oberhausen und Duisburg. 14 Teilnehmer buchen hier Prüfungsstress frei Haus. Federführend unter der Regie von Rolf Schneider nehmen die Dinge ihren Lauf.

Im Vereinsheim der DLRG Oberhausen unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal finden in Einem kleineren Raum die Kurzvorträge statt. Gelegentlich wurden diese dezent untermalt von dumpf, dröhnenden Dieselmotoren der vorbeifahrenden Berufsskipper. Schwimmendes Gerät bei der Arbeit – Prüfung unter erschwerten Bedingungen.

Im Hallenbad Duisburg-Rheinhausen ging´s ins feuchte Nass. Die 10.000 Dezibel einer Rockgruppe beim Open-Air Konzert sind so rein gar nichts gegen die Hallenakustik Dieses altehrwürdigen Badetempels. Da klingelten die Öhrchen. – Der alte Kasten Hatte was, das Wasser war oben und der Duschraum ging als Brauseraum ( der heißt Wirklich so) durch. Eine Prüfung mit Licht und Schatten. Wenige Lehrscheine fanden neue Inhaber. Die Möglichkeit der Nachprüfung wird jedoch mehrheitlich genutzt.

Ach da war noch was? Die Oldies rannten als Rentner früher in die VHS Englisch pauken, heute kommen sie zu uns. Prima. Die Familienclans im Duett: Mama/Tochter, Schwester und Schwester, Papa/Tochter. Jede Region hatte was zu bieten und die Familie schweißt a bisserl zusammen. Der Erfolg war keine Frage. Die multikulturelle Gesellschaft und die Globalisierung unseres Planeten hat auch in Den Reihen der DLRG Einzug gehalten. Im Hallenbad Duisburg standen muslimische Kinder zur Prüfung parat. Unter Beachtung des Kulturkreises gilt hier ein anderer Umgang bei körperlichen Aktivitäten.

„Swimmy“ bedankt  sich bei allen Leitenden, Prüfern, Referenten, Helfern und Kindern.

Gut Nass

Rainer Danull

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Landesverband Nordrhein e.V.
Ressort Ausbildung / Referat 1  - Lehrschein -


Von: Rainer Danul


Rubrik: Ausbildung, Lehrschein