Erfolgreiche Katastrophenschutzübung
Am Freitagnachmittag, den 14.10.2011 gegen 16.30 Uhr alarmierte die Bezirksregierung Köln die Wasserrettungszüge 4 und 5 der DLRG Nordrhein zu einer Übung.
Gute 16 Stunden blieben den Einsatzkräften nun Zeit, um sich einsatzklar zu machen und noch einmal Material und Fahrzeuge zu prüfen. Die alarmierten Einheiten aus Leverkusen, Köln, Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und Düren sammelten sich am Samstagmorgen im vorgesehenen Sammelraum auf dem Gelände der DLRG Düren.
Von dort rückten die Züge unter Leitung der Zugführer Dirk Perr und Carsten Gösch im geschlossenen Verband in den Bereitstellungsraum am Freibad in Heimbach ab. Dort angekommen erfuhren die rund 100 Wasserretter, dass das wichtigste Element für ihre Übung nicht in ausreichender Menge vorhanden war – das Wasser.
Der Rurstausee, der zum Mittelpunkt der Übung werden sollte, führt zurzeit zu wenig Wasser, um die Übung in der ursprünglichen Form durchzuführen. Der praktische Teil der Übung wurde dementsprechend abgesagt.
Die Bezirksregierung Köln nutzte die Gelegenheit zur Überprüfung der Qualifikationen der angetretenen Truppführer, Bootsführer und Helfer. Auch Material und Ausrüstung der Trupps wurden begutachtet und überprüft.
Nach dieser Überprüfung dankte der Einsatzleiter des Landesverbandes Nordrhein, Jörg Sonntag, allen für ihr Erscheinen. Sandra Tünker-Nothofer von der Bezirksregierung Köln betonte, dass die Übung auch ohne den praktischen Teil als Erfolg zu werten ist, da die Züge unter nahezu realen Bedingungen mit sehr kurzfristiger Alarmierung vollzählig angetreten sind.
Text: Michael Grohe





