Referat Boot im Landesverband Nordrhein

- "Rheinadler 7" auf dem Weg zur Regatta-Begleitung
Das Bootswesen ist ein sehr umfangreicher Bereich, der alle Aspekte eines Bootseinsatzes in der DLRG abdeckt. Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis und sieht je nach Interessengebiet verschiedene Spezialisierungen vor.
Die Ausbildung beginnt schon mit der Fachausbildung Wasserrettungsdienst. Hier werden zum Beispiel in den Ausbildungsmodulen „Revierkunde“ genaue Kenntnisse des Einsatzreviers vermittelt - besondere Gefahrenbereiche, Uferbeschaffenheit, Strömungsverhältnisse bei unterschiedlichen Wasserständen, Landungsmöglichkeiten etc. Im Modul „Seemannschaft“ wird vor allem der Bootseinsatz thematisiert und Kenntnisse über den grundsätzlichen Umgang mit dem Boot vermittelt, unter anderem das „Aufklaren“ der Boote für den Einsatzbereich, die Verwendung der seemännischen Knoten und auch die Pflege der Motorrettungsboote (kurz MRB).
Eine Mannschaft auf einem Motorrettungsboot besteht aus mindestens einem Bootsführer und einem Rettungsschwimmer, deren Hauptaufgaben im Einsatzfall die Absicherung von Veranstaltungen, die technische Hilfeleistung und die Rettung von Personen vor dem Ertrinken ist. Auch können Bootsbesatzungen bei der Bergung von Sachgütern oder ertrunkenen Menschen angefordert werden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Einsatztauchern, Feuerwehr oder Polizeikräften keine Seltenheit.
Die Zusammenarbeit an Bord spielt eine große Rolle: Erst wenn an Bord alles reibungslos funktioniert - Rüsten des Bootes, Ablegen, Einsatzvorbereitung während der Fahrt zum Unfallort, Zusammenarbeit bei der Hilfeleistung, Aufräumen nach dem Einsatz - und wenn alle wieder gesund vom Einsatz zurückgekehrt sind, hat die Seemannschaft gut funktioniert.
Ein erfahrener Bootsführer kann mit einer Zusatzausbildung auch im Wasserrettungszug des Katastrophenschutzes mitwirken. Evakuierung von Überschwemmungsgebieten und Versorgung der Menschen gehören dann mit zu seinen Kernaufgaben. Dabei sind oftmals besondere Gefahren wie starke Strömungen, Unterwasserhindernisse, unbekannte Gewässer oder gefährliches Treibgut richtig einzuschätzen.
Termine
Frühjahrsprüfung 2010
Die Prüfung BF-A ist für den 25.04.2010 geplant.
Bei einer größeren Anzahl von Prüflingen werden wir noch den 24.04.2010 als Ausweichtermin hinzunehmen.
Der Anmeldeschluss liegt 6 Wochen vor der Prüfung, also am 12.03.2010. Bis zu diesem Termin müssen alle Unterlagen beim Regionalbeauftragten vorliegen.
Eine mögliche Nachprüfung ist für den 09.05.2010 vorgesehen.

